Für einen privaten Bildungsträger in Berlin wurden neue Verwaltungsräume geplant und entsprechend den Vorgaben der
Arbeitsstättenrichtlinie gestaltet. Die Ausgangssituation war funktional geprägt: groß geschnittene Büroräume, wenig
Aufenthaltsqualität und eine nur vier Quadratmeter große, fensterlose Teeküche, die räumlich und atmosphärisch
isoliert lag.
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Ziel des Projekts war es, eine klare, funktionale Arbeitsumgebung zu schaffen und zugleich die gemeinschaftlich genutzten Bereiche zu stärken. Neben kleineren baulichen Eingriffen – wie der Teilung zweier großer Büros in vier kompakte Arbeitsräume – lag der Fokus insbesondere darauf, die Teeküche aus ihrem Randdasein zu lösen und in den angrenzenden Pausenraum zu integrieren.
Aufgrund der baulichen Gegebenheiten war eine vollständige Öffnung der Küche nicht möglich. Stattdessen wurde ein großzügiger Durchbruch auf Tresenhöhe geschaffen, der beide Räume optisch miteinander verbindet. Die Küche erhält so Tageslicht, Blickbezüge und ein Gefühl von Offenheit, ohne ihre funktionale Eigenständigkeit zu verlieren.
Das gestalterische Konzept nimmt zentrale Elemente des grafischen Erscheinungsbildes des Bildungsträgers auf. Die Möblierung und Raumformen folgen einer runden, weichen Geometrie, die an die charakteristischen Kreise des Logos anknüpft. Diese finden sich in variierter Größe als Tapetenrapport sowie als großformatige Folienplots auf den Wandflächen wieder und fungieren als spielerisches Gestaltungselement.
Farblich orientiert sich das Konzept an den Corporate-Identity-Farben Gelb, Dunkelblau, Hellblau und Rot. Holzoberflächen und graue Elemente ergänzen die Akzente und sorgen für Ruhe und Ausgewogenheit. So entsteht eine Arbeitsumgebung, die funktionalen Anforderungen gerecht wird und zugleich Identität vermittelt – sachlich, freundlich und klar strukturiert.
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